Presse & Internet

NORDHEIDE WOCHENBLATT, 11.11.2017

Waldschüler im Einsatz gegen den Klimawandel

Dieser Einsatz hat wahrlich Vorbildcharakter: Die sechsten Klassen der Buchholzer Waldschule pflanzten jetzt 1.000 Laubbäume - Buchen, Eichen, Ahorn und Hainbuchen - zwischen die Fichten im Kleckerwald. Ziel sei es, statt eines reinen Nadelwaldes künftig mehr Laubwald zu haben, als Beitrag zum Klimaschutz, erläuterte der Kreis-Naturschutzbeauftragte Dr. Klaus Hamann, stv. Landesvorsitzender und Kreisverbandsvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), die diese Baumpflanzaktion initiierte.
„Wir wollen einen Mischwald bekommen, der Stürmen besser gewachsen ist“, fügte Förster Torben Homm hinzu. Er hatte die von der Stadt Buchholz für die Pflanzaktion zur Verfügung gestellte Fläche vorbereitet. Die tausend 50 bis 80 Zentimeter großen, zweijährigen Sämlinge hatte ein Hamburger Kreditinstitut gestiftet.
Dass die Waldschüler die Bäume pflanzten, mache Sinn, sagte Buchholz' Erster Stadtrat Dirk Hirsch, vor allem wegen des Waldes im Namen.
„Es ist toll, wie motiviert die Kinder sind. Sie lernen hier in der Praxis so viel mehr als im Unterricht“, freute sich Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Die Schüler hatten auch zuvor schon Fachkenntnisse bewiesen und alle Baumarten richtig erkannt.
Unterstützt wurden die Waldschüler von den Jüngsten des Naturkindergartens. Von den Arbeiten machten sich vor Ort auch Buchholz' Grünamtschef Thomas Söller und Forstamtsmann i.R., Uwe Gamradt, ein Bild, dessen Frau Karin Gamradt und Tochter Inka Gamradt-Goroncy für wärmende Getränke sorgten.
Die Sechstklässler der Waldschule waren die ersten Baumpflanzer. Sechs fünfte Schulklassen aus Hamburg werden in den kommenden Wochen im Handeloher Büsenbachtal zum Spaten greifen.


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INTERNETSEITE STADT BUCHHOLZ, 10.11.2017

Nadelwald wird zum Mischwald

Gemeinsame Aktion von Waldschule und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald: Sechstklässler pflanzen 1000 Bäume

Zu einem besonderen Wandertag sind jüngst Schülerinnen und Schüler der Waldschule aufgebrochen. Ihr Ziel: Eine Parzelle im Klecker Wald nahe des Buchholzer Timm-Dich-Pfades. Im Gepäck der Sechstklässler: 1000 Bergahorne, Eichen, Rotbuchen und Hainbuchen. „Die Kinder sind enorm motiviert“, sagt die Leiterin der Waldschule, Kirsten Fuhrmann, „die freuen sich riesig aufs Bäume pflanzen.“ Und lernten dabei mehr über das Ökosystem Wald, als wenn sie die Zeit im Unterricht verbrächten. „Diesen Tag werden sie nie vergessen.“

Hintergrund der Aktion ist die Erweiterung der Waldschule. An deren Westseite soll direkt am Hang ein Gebäude mit 18 Klassen-, sechs Funktions-, sechs Gruppen- sowie drei Besprechungsräumen entstehen. Weil dafür Bäume im Stadtwald weichen müssen, hat die Bildungseinrichtung gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald das 1000-Bäume-Projekt, gesponsert von der Sparda-Bank, initiiert. „Wir freuen uns sehr, dass bereits vor Baubeginn neue Bäume gepflanzt werden“, sagt Erster Stadtrat Dirk Hirsch.

Dr. Klaus Hamann, Naturschutzbeauftragter für den Landkreis Harburg, Förster, Geograf, Ökologe, stellvertretender Landesverbandsvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Gründer des Naturkundlichen Museums Handeloh, lobt das Engagement der Schülerinnen und Schüler - und dankt der Stadt für die Bereitstellung der Fläche. Die Pflanzaktion verwandle langfristig einen Nadel- in einen Laubwald, schaffe also einen gesunden Mischwald.

Die Waldschule plant unterdessen bereits das nächste Projekt. „Wir wollen im Bereich zwischen Werkraum und Mensa ein Außenklassenzimmer mit Hochbeeten einrichten“, berichtet Fuhrmann. Zum Frühjahr soll es fertig sein.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT,  05.09.2017

Waldschule Buchholz startet deutsch-finnisches Austauschprogramm 

Die Waldschule Buchholz startet ihr erstes Austausch-Programm: Die Partnerschaft der Grund- und Oberschule mit der „Kartanon koulo“ in der finnischen Partnerstadt Järvenpää wurde jetzt in das EU-Programm „Erasmus +“ aufgenommen, die Waldschule erhält für das Projekt 26.800 Euro aus EU-Mitteln. „Das ist eine große Chance“, sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann.

Mit viel Engagement haben die Lehrer Jan Behrens, Jessica Brüggemann, Christin Oestmann und Konrektorin Dagny Mielke gemeinsam mit ihren finnischen Kollegen im vergangenen Jahr die Teilnahme an „Erasmus +“ vorangetrieben. Mit Erfolg: Im August erhielten sie die Zusage. Das Projekt läuft bis zum 30. April 2019. In diesen 20 Monaten werden zwei Gruppen aus Schülern und Lehrern die jeweilige Partnerschule besuchen. Der Fokus des Schüleraustauschs liegt auf den Bereichen Berufsorientierung und Informationstechnologie. „Die Kinder sollen Fähigkeiten herausbilden, die auch im Unternehmerischen gefordert sind, z.B. selbstständiges und vorausschauendes Arbeiten sowie richtige Zeiteinteilung“, erklärt Jan Behrens. Dabei sollen die Schüler nicht nur die Schule, sondern auch verschiedene Betriebe in den Partnerstädten kennenlernen. „Die Schüler profitieren auch im Hinblick auf den flexiblen EU-Arbeitsmarkt von dem Projekt, sie werden vielleicht nicht in dem Land arbeiten, in dem sie aufgewachsen sind“, sagt Jessica Brüggemann. Gemeinsam erarbeiten die Schüler einen Video-Leitfaden mit Tipps für die Bewerbung.Die Waldschüler sind bereits mit Feuereifer bei der Sache. 14 Siebtklässler engagieren sich in der Projektgruppe. Sie nehmen am „Freiwilligen Ganztag Finnland“ teil, verbringen einen Nachmittag pro Woche in der Schule, um mehr über die finnischen Partner zu erfahren. „Mich interessiert, wie das Leben und die Schule in Finnland aussehen“, erklärt Marco (12). Was isst man in Finnland, wird dort eine oder mehrere Sprachen gesprochen, gibt es berühmte Musiker? Selbstständig erarbeiten sich die Schüler Wissen über das Austauschland. „Es erfüllt mich mit Freude, dass wir die junge Partnerschaft zur finnischen Stadt Järvenpää vertiefen können“, sagt der Erste Stadtrat Dirk Hirsch und fügt hinzu: „Das hätte ich als Schüler auch gern gemacht!“

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HAMBURGER ABENDBLATT, 25.08.2017

Wenn Schüler zu Nachwuchs-Forschern werden

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NORDHEIDE WOCHENBLATT, 08.07.2017

Hockey-Euphorie in der Schul-AG

Auch die Schüler der ersten und zweiten Klasse der Buchholzer Waldschule waren begeistert

Mit 50 Schülerinnen und Schülern war die erstmals durchgeführte Schulhockey-AG an der Waldschule Buchholz gut besucht. Vor allem waren die Trainer Sonja Hesse und Peter Barber von der Hockeyabteilung des TSV Buchholz 08 von der regen Teilnahme und der schnell entwickelten Freude an dem Spiel mit dem Krummholz und dem harten Ball überrascht. Zu Beginn der Trainingseinheiten wurden die Erst- und Zweitklässler sowie Dritt- und Viertklässler in zwei Gruppen aufgeteilt. „Sie wollten alle etwas lernen“, freute sich der ehemalige Bundes- und Nationalspieler Peter Barber. Wer Interesse an der Sportart Hockey hat, sollte auf die Website des Vereins schauen: www.buchholzhockey.de  Nach den Sommerferien soll auch eine Hockey-AG an der Mühlenschule in Holm-Seppensen angeboten werden.

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HAMBURGER ABENDBLATT, 06.07.2017

Ungeahnte Hockey-Begeisterung an der Waldschule

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NORDHEIDE WOCHENBLATT, 21.06.2017

Eine Ära geht zu Ende

Nach 64 Jahren verlassen letztmals Hauptschüler die Waldschule

Die Abschlussfeier für die ausscheidenden Schüler an der Waldschule in Buchholz war eine ganz besondere: Nach 64 Jahren verließen letztmalig Hauptschüler die Einrichtung an der Parkstraße. Künftig wird die Waldschule als Grund- und Oberschule weitergeführt.
Zwölf Abgänger der neunten Klasse verlassen die Waldschule „mit guten Zukunftschancen und Ausbildungsverträgen“, erklärt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Neun von 37 Schülerinnen und Schülern der zehnten Klasse schafften den erweiterten Realschulabschluss, der zum Besuch des Gymnasiums berechtigt.
Wie berichtet, stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Baumaßnahmen an der Waldschule an. Um den Raumbedarf zu befriedigen, ist ein rund 8,4 Millionen Euro teurer Anbau geplant. Dieser soll nach den Plänen des Hamburger Architekturbüros „H2K“ möglichst zum Schuljahr 2019/2020 in Betrieb gehen. In dem dreistöckigen teuren Neubau werden 18 Klassenräume für die Oberschüler untergebracht, zudem jeweils sechs Funktions- und Gruppenräume sowie drei Besprechungszimmer. Rund die Hälfte der ca. 620 Waldschüler sind Oberschüler der Klassenstufen fünf bis zehn. Für jede Klassenstufe stehen drei benachbarte Klassenräume sowie jeweils ein Gruppenraum zur Verfügung. Der Verwaltungstrakt inklusive Lehrerzimmer bleibt im Altgebäude, nicht zuletzt, weil viele Lehrer sowohl in der Ober- als auch in der Grundschule unterrichten und sie möglichst schnell in alle Teile der Schule gelangen sollen.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT, 17.06.2017

Spende für Leseratten: Sparda-Bank unterstützt Bibliothek der Waldschule mit 2.000 Euro

Das ist eine gute Nachricht für die Leseratten an der Waldschule: Die Schulbibliothek wird von der Sparda-Bank mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt. Mit einem Teil Spende wurde unter anderem ein professionelles Büchereisystem und ein Scanner angeschafft. „Das ist eine große Erleichterung für uns“, sagt Hille Meiners, die gemeinsam mit Linda Grimmeke, Judith Guemkou, Melanie Blanke und fünf weiteren Müttern die Bibliothek ehrenamtlich führt. Mit dem Rest der Spende soll der Bestand von derzeit rund 3.000 Büchern erweitert werden.
Montags und mittwochs können die Waldschüler in der Bibliothek Kinder- und Jugendbücher, Vorlesebücher oder Sachbücher für Referate ausleihen und mit nach Hause nehmen. „Zur Zeit sind Star Wars- und Minecraft-Bücher sehr begehrt“, berichtet Meiners. Der achtjährige Lutz liest lieber Abenteuergeschichten. „Ich habe mir 'Das magische Baumhaus' ausgeliehen, das hat mir gut gefallen“, sagt Lutz.
„Lesen ist für Kinder enorm wichtig. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bibliothek so unterstützt wird“, bedankte sich Schulleiterin Kirsten Fuhrmann bei Oliver Pöpplau, stv. Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank. Die Begeisterung fürs Lesen geben die Waldschüler auch weiter: Schüler der dritten und vierten Klassen besuchen regelmäßig den Regenbogenkindergarten und lesen den Kindern dort vor. „Man muss die Kinder mit einbeziehen. Ich zeige ihnen z.B. auch die Bilder in den Büchern“, erklärt Merle (9). Ihr Lieblingsvorlesebuch, „Heule Eule“, hat sie in der Bibliothek gefunden. Die Bibliothek soll auch in Zukunft weiter wachsen. „Deshalb haben wir im Neubau auch Platz für eine große Bibliothek eingeplant“, sagt Kirsten Fuhrmann.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 27.04.2017

Kompakt mit kurzen Wegen

Waldschul-Anbau: Leiterin Kirsten Fuhrmann stellte den Siegerentwurf von H2K vor.  „Was mir an dem Siegerentwurf besonders gut gefallen hat, ist, dass er auf die pädagogischen Belange Rücksicht nimmt. Wir erhalten eine kompakte Schule mit kurzen Wegen.“ Das sagte Kirsten Fuhrmann, Leiterin der Buchholzer Grund- und Oberschule Waldschule, am Montag bei der offiziellen Vorstellung der Neubau-Pläne für die Einrichtung an der Parkstraße.
Wie berichtet, hatte sich das Hamburger Architektenbüro „H2K“ von Jan Hübener und Enrico Kleinke beim europaweiten Wettbewerb durchgesetzt. 80 Bewerbungen trudelten bei der Buchholzer Stadtverwaltung ein, zwölf Büros schafften es in die letzte Phase.
Die Wahl der Jury fiel letztlich einstimmig auf den H2K-Entwurf. Hübener und Kleinke werden den Anbau umsetzen, der möglichst ab Beginn des Schuljahrs 2019/20 genutzt werden soll. In dem dreistöckigen, rund 8,4 Millionen Euro teuren Neubau werden 18 Klassenräume für die Oberschüler untergebracht, zudem jeweils sechs Funktions- und Gruppenräume sowie drei Besprechungszimmer. Rund die Hälfte der ca. 620 Waldschüler sind Oberschüler der Klassenstufen fünf bis zehn. Für jede Klassenstufe stehen drei benachbarte Klassenräume sowie jeweils ein Gruppenraum zur Verfügung. „Das haben die Architekten hervorragend umgesetzt“, lobt Schulleiterin Fuhrmann. Ihr war zudem wichtig, dass die Wege für die Lehrer nicht zu weit werden. Der Verwaltungstrakt inklusive Lehrerzimmer bleibt im Altgebäude, nicht zuletzt, weil viele Lehrer sowohl in der Ober- als auch in der Grundschule unterrichten und sie möglichst schnell in alle Teile der Schule gelangen sollen.

Laut Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse spricht für den Siegerentwurf, dass er ressourcenschonend mit dem angrenzenden Stadtwald umgeht und zur Parkstraße eine vergleichsweise schmale Häuserfront hat. Anwohner hatten gefragt, warum für den Neubau Bäume gefällt werden müssen. Es habe keine Alternative zu dem gewählten Standort gegeben, weil man den Anbau als ein zusammenhängendes und nicht mehrere einzelstehende Gebäude umsetzen wollte, betonte Kirsten Fuhrmann. Sie versprach, dass die Waldschüler für gefällte Bäume neues Grün pflanzen werden.
In den kommenden Wochen werden die Gespräche zwischen Architekten und Schulleitung intensiviert. Danach soll der genaue Zeitplan festgelegt werden. Zunächst soll der Neubau gestartet werden, die Übergänge zum alten Teil der Schule werden danach fertiggestellt.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 19.04.2017

Anbau der Waldschule:
Einstimmig für "H2K"

Hamburger Architekturbüro setzt den 8,4-Millionen-Anbau bis 2019 um.

Das ist ungewöhnlich: Einstimmig hat die Jury den Sieger des Architektenwettbewerbs für die Erweiterung der Waldschule in Buchholz gekürt. Das Hamburger Büro H2K wird den rund 8,4 Millionen Euro teuren Neubau umsetzen. Das teilte Buchholz‘ Baudezernentin Doris Grondke kürzlich bei der Sitzung des Buchholzer Stadtrates mit.
Der Anbau an der Parkstraße ist notwendig, weil die Räumlichkeiten für die rund 620 Grund- und Oberschüler seit geraumer Zeit nicht mehr ausreichen. Einige Klassen werden seit Jahren in Containern unterrichtet. Diese können nach Fertigstellung des Anbaus abgebaut werden. Der dreistöckige Neubau mit einer Nutzfläche von rund 3.500 Quadratmetern soll zum Schuljahr 2019/2020 fertiggestellt sein.
An dem Architektenwettbewerb hatten sich elf Büros beteiligt. Der Entwurf von H2K gefiel der Jury vor allem wegen der klaren Strukturierung und den großzügigen, lichtdurchfluteten Gängen. Vor allem der teilweise überdachte Eingangsbereich fand große Zustimmung. Der Neubau wird im Westen an das bestehende Schulgebäude angeschlossen.
Wer einen Blick auf die Entwürfe werfen möchte: Die Konzepte der ersten drei Preisträger werden nach den Osterferien in der Aula der Waldschule (Parkstr. 31) präsentiert.

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HAMBURGER ABENDBLATT, 07.04.2017

Neues Forum für die Buchholzer Waldschule

2017

NORDHEIDE WOCHENBLATT , 14.10.2016
Der Weihnachtspäckchen-Konvoi: Viel mehr als eine Geste

Fast 80.000 Weihnachtspäckchen sammelten die Clubs Round Table und Ladies` Circle im vergangenen Jahr bundesweit ein, um bedürftigen Kindern in Rumänien, Moldawien, Bulgarien und der Ukraine eine Freude zu machen. Allein aus den Landkreisen Harburg und Stade kamen mehr als 5.000 Geschenke. Mindestens genauso viele sollen es auch dieses Jahr werden. „Das Engagement ist schon jetzt einfach überwältigend“, sagt Timor Buchhorn. Der 39-Jährige Familienvater aus Seevetal-Lindhorst ist derzeit Präsident des Service-Clubs Round Table 28 Hamburg-Harburg. Zum dritten Mal in Folge beteiligen sich die Tabler am Weihnachtspäckchen-Konvoi von Round Table Deutschland (RTD). „Mich beeindruckt, dass schon jetzt zahlreiche Schulen und Kindergärten zugesagt haben, Geschenke für bedürftige Kinder zu packen“, so Buchhorn.
Leuchtende Augen, staunende Gesichter - so vielen Kindern bleibt eine Weihnachtsfreude verwehrt. Armut und der tägliche Kampf ums Überleben bestimmen das Leben vieler Jungen und Mädchen. Bereits seit 2001 bringt der Weihnachtspäckchen-Konvoi, an dem sich auch die lokalen Clubs Winsen, Stade, Nordheide und Hamburg-Harburg beteiligen, Geschenke nach Rumänien - und inzwischen auch nach Moldawien, Bulgarien und in die Ukraine. Zuletzt kamen bundesweit mehr als 80.000 Geschenke zusammen. Allein aus Harburg Stadt und Land waren es 5.000 Geschenke. Mit von der Partie sind auch die Mitglieder von Ladies` Circle. „Ich glaube, dass gerade dieses Teamwork unseren Konvoi zu etwas Besonderem macht“, so Buchhorn. „Viele lokale Clubs arbeiten gemeinsam an einem wirklich großen Projekt. Zudem bringen etwa 100 Freiwillige die Pakete selbst zu den Kindern - ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen.“
Schirmherren der Aktion sind Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), Peter Maffay und Dr. Vitali Klitschko.
Den Tablern ist wichtig, dass sich Kinder bewusst an der Hilfsaktion beteiligen. Dafür schenken die Kinder einem Jungen oder Mädchen ein gut erhaltenes Spielzeug von sich selbst. Die Eltern füllen das Päckchen auf. Empfehlenswert sind Spielsachen, neue Kinderkleidung (Mützen, Handschuhe, Schals und Sportsachen), Hygieneartikel (Zahnpasta, Zahnbürste und Waschzeug) sowie Mal- und Schreibutensilien. Die Spenden sollten am besten in einem Schuhkarton zu einem schönen Weihnachtsgeschenk verpackt werden. Als persönlichen Gruß können die Kinder gern eine Weihnachtskarte beilegen.
Da auch für karitative Zwecke Sprit- und Mautkosten anfallen, wird zusätzlich um eine Spende in Höhe von zwei Euro pro Weihnachtspäckchen gebeten.

• Große Unterstützung erhalten die Tabler von Detlev Dose und seinen Mitarbeitern. Der Inhaber von „STS - Seevetaler Transport Service GmbH“ („Seevetaler Warenhotel“, Beckedorfer Bogen 33, 21218 Seevetal) stellt auch in diesem Jahr seine Lagerhalle zur Verfügung. Dort werden die vielen Päckchen gesammelt und in große Kartons verpackt und auf Paletten gestapelt. Die Pakete stammen nicht nur aus den Landkreisen Harburg und Stade. Auch die Clubs aus Lüneburg und Hamburg bringen ihre Geschenke nach Seevetal. Dose organisiert von dort aus den Weitertransport nach Hanau, wo alle Geschenke aus ganz Deutschland gesammelt und schließlich auf die Lkw verteilt werden. Wer möchte, kann ins „Warenhotel“ seine Pakete bis Mittwoch, 23. November, bringen.

• Zum dritten Mal beteiligt sich das Baustoff-Zentrum Delmes Heitmann an der Aktion. An den Standorten in Harburg, Buchholz, Hollenstedt und Winsen können die Pakete bis Samstag, 19. November, abgegeben werden. Geschäftsführer Alexander Delmes, unterstützt die Aktion gern. Außerdem werden die Pakete in den Obi-Märkten in Harburg und Buchholz entgegengenommen.

• Individuelle Abholtermine für Schulen und Kindergärten können gegebenenfalls organisiert werden. Anfragen bitte schriftlich an daniel.diekhoff@rt28.rtd-mail.de richten.

• Wer mehr über den Konvoi erfahren oder wissen möchte, was am besten verschenkt werden sollte, findet weitere Informationen im Internet  unter ­
www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de

• Weitere Informationen zu Round Table gibt es hier:
Round Table Deutschland
RT 28 Hamburg-Harburg
RT 165 Winsen/Luhe

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 17.09.2016
Buchholzer Waldschüler gewinnen niedersachsenweiten Malwettbewerb

Einen erlebnisreichen Vormittag auf dem Cassenshof in Handeloh-Inzmühlen verbrachte jetzt die Klasse 2c der Buchholzer Waldschule. Der Bauernhof-Besuch war die Belohnung für einen liebevoll gestalteten Kalender und ein Lied über einen Hühnerhof, mit dem die 18 Mädchen und Jungen einen niedersachsenweiten Malwettbewerb der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und den Trägern des Zeichens „Kulinarischer Bauernhof“ gewonnen haben.
Die damaligen Erstklässler hatten die Kalender-Bilder im Kunstunterricht bei ihrer Klassenlehrerin Nicole Thiermann gemalt und die CD im Musikunterricht von Verena Lagemann aufgenommen. „Gut, dass wir textlich einen Hühnerhof gewählt haben“, meinte Verena Lagemann, denn der Cassenshof von Familie Voß, der in der 13. Generation im Familienbesitz ist, hat sich auf Spargel, Biokartoffeln und eben Eier aus Freilandhaltung spezialisiert.
Der Cassenshof ist ein „Kulinarischer Bauernhof“. Das Zeichen wird in Zusammenarbeit mit niedersächsischen Bauernhofgastronomen von der Landwirtschaftskammer vergeben und weist u.a. auf regionale Vermarktung und ein Bauernhofcafé hin. „Mit dem Malwettbewerb wollen wir Kinder für Landwirtschaft und landwirtschaftliche Produkte begeistern“, so Maren Albers von der Landwirtschaftskammer.
Nach Ankunft auf dem Cassenshof fuhren die Waldschüler mit Trecker und Anhänger zum Kartoffelfeld, wo Friedrich Voß und ein Mitarbeiter ihnen die Kartoffelernte näher brachten. Die Kinder sammelten dann selbst Kartoffeln ein und erfuhren auf dem Roder, welche Erleichterung die Maschine beim Ernten bringt.
Anschließend durften die Kinder die Hühner füttern und Eier in verschiedenen Größen anschauen.
Rund 50 Schulklassen hatten sich an dem landesweiten Wettbewerb unter dem Motto „Was ist los auf dem Hof?“ beteiligt. Die Jury, bestehend aus Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer und des „kulinarischen Bauernhofs“, hatten es bei den vielen tollen Beiträgen wahrlich nicht leicht, einen Sieger zu ermitteln. So gab es letztlich fünf Preisträger. Damit niemand leer ausging, erhielten alle anderen Klassen Trostpreise in Form von Büchern, Arbeitsmappen oder Keksen.  

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 06.09.2016
8,4 Millionen: Waldschule in Buchholz wird erweitert

Die Buchholzer Grund-und Oberschule „Waldschule“ wird erweitert. Das beschloss der Buchholzer Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl mit großer Mehrheit. Die Bauverwaltung veranschlagt für den Erweiterungsbau an der Parkstraße rund 8,4 Millionen Euro, die in der mittelfristigen Finanzplanung noch nicht vollständig enthalten sind.
Ursprünglich sollte die Waldschule nur zu einer 3,5-zügigen Grund- und einer zweizügigen Oberschule ausgebaut werden. Eine Schulentwicklungsplanung kam aber zu dem Schluss, dass wegen der bereits in Planung befindlichen Neubaugebiete (z.B. Bremer Straße/Grenzweg und Soltauer Straße auf dem ehemaligen Hillmer-Gelände) eine Erweiterung auf eine dreizügige Oberschule sinnvoll sei. Dieser Meinung schlossen sich 27 Ratsmitglieder an. Gegen den Erweiterungsbau an der Parkstraße votierte die FDP. Man solle stattdessen eine neue Schule östlich des Finanzamtes bauen, schlug FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky vor. Hintergrund: Mittel- bis langfristig könnte laut Integriertem Stadtentwicklungskonzept die „Oststadt“ gebaut werden. Man müsse bereits jetzt die Weichen für die notwendige Infrastruktur im Osten der Stadt stellen, forderte Reglitzky. Vergebens.
Für den Erweiterungsbau soll es jetzt einen Architektenwettbewerb geben. Dieser soll auch ergeben, an welchem konkreten Standort der Neubau mit rund 3.300 Quadratmetern Brutto-Geschossfläche entstehen soll. Mit der Fertigstellung ist nach rund zweijähriger Bauzeit voraussichtlich 2019 zu rechnen.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 07.05.2016
Blindenfußball und Tischtennis im Rollstuhl: Gelungener Projekttag an der Waldschule in Buchholz

Der Ball rasselt, laute Rufe hallen über das Spielfeld. Banden grenzen das Feld links und rechts zur Seite ein. Die Neuntklässler der Waldschule in Buchholz bewegen sich vorsichtig mit ausgestreckten Armen. Auf dem Kopf tragen sie einen Helm, der aus einer Art Ski-Brille und vielen Polstern besteht. Sie bewegen sich meist im Pulk, und erst nach mehreren Tritten in die Luft trifft einer der Schüler den Ball. „Kommunikation ist beim Blindenfußball alles“, sagt Blindenfußball-Bundesliga-Spieler Jens Pleier, der gemeinsam mit Selcuk Cetin, Europameister und ehemaliger Vizeweltmeister im Rollstuhl-Tischtennis, am Projekttag „Hamburger Weg Inklusionswochen“ an die Waldschule gekommen ist.

Die Waldschule hat sich bei der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ für den für die Schule kostenfreien Projekttag beworben. „Was das Wort Inklusion bedeutet, können die Kinder hier selbst erleben. Das finde ich toll“, sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Die HSV-Stiftung hat alles organisiert und auch das Equipment von Rollstuhl bis Tischtennisplatte mitgebracht. Insgesamt versuchten sich 120 Schüler im Blindenfußball und im Rollstuhl-Tischtennis.

„Viele Menschen denken, dass blinde Fußballer nur auf dem Platz stehen würden“, sagt Jens Pleier, der behende den Ball dribbelt. „Die meisten sind dann überrascht, wie schnell und wendig blinde Fußballspieler sind“, sagt Pleier, der für den FG Seckbach spielt. Er beantwortet geduldig die Fragen der Schüler. Spielen die Fußballer mit einem Blindenstock? Sind alle Spieler blind? Woher wissen sie, wo sie sind?  
Bei den Blindenfußballern darf die Sehstärke bis zu zehn Prozent betragen.
Damit alle Spieler die gleichen Chancen haben, setzen sie eine Art Schlafbrille auf, die die Augen völlig abdunkelt. Torwart und Schiedsrichter können sehen. Zudem gibt es noch sogenannte Guides, die ebenfalls sehen können. Sie helfen den Spielern, indem sie ihnen Richtungsangaben und Tipps zurufen. Denn wie die Schüler am eigenen Leib erfahren, ist es gar nicht so einfach, im Spiel die Orientierung zu behalten. Sie müssen anhand der rasselnden Kügelchen im Ball hören, wo sich der Fußball befindet. Wer als Gegenspieler auf den ballführenden Spieler zugehen möchte, ruft laut „Voy“ (Spanisch „Ich gehe“). „Das Unterlassen dieser Orientierungshilfe ist das häufigste Foul im Blindenfußball“, sagt Jens Pleier. Anhand der Stimmen können die Spieler sich orientieren. „Mein Gehör ist durch meine Blindheit schärfer geworden, ich kann den Ball und die Stimmen meiner Mitspieler differenziert hören“, sagt Jens Pleier. Er arbeitet hauptberuflich als Programmierer, denn auch wenn er in der Bundesliga spielt - davon leben kann man im Blindenfußball nicht.

Auch Selcuk Cetin, der schon mehrmals für Deutschland bei den Paralympics an den Start ging, muss einem geregelten Beruf nachgehen, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Er arbeitet als Kaufmännischer Angestellter in einem Krankenhaus. Er hat extra einen Tag Urlaub genommen, um seinen Sport an der Waldschule vorzustellen und die Fragen der Schüler zu beantworten. „Viele können sich gar nicht vorstellen, dass man Tischtennis auch im Sitzen spielen kann“, sagt Cetin. Vier bis fünf Mal pro Woche trainiert er mit „Fußgängern“, Menschen ohne Behinderung, wie er sagt, im Tischtennisverein. „Mit und ohne Stuhl, beim Tischtennis kann jeder gegen jeden spielen. Einfach den Schläger in die Hand nehmen und los. Hier wird Inklusion gelebt“, sagt Cetin. Sich auf das Spiel zu konzen­trieren und gleichzeitig den Rollstuhl zu bedienen, um auf den Ball reagieren zu können, stellt sich als Herausforderung für die Schüler dar. „In einem Rollstuhl sitzend zu spielen ist gar nicht so einfach“, sagt Achtklässler Steven Hänschen.

Der an Kinderlähmung erkrankte Selcuk Cetin ist seit seinem ersten Lebensjahr von der Hüfte abwärts gelähmt. Er beantwortet den Kindern in der Abschlussbesprechung ganz offen ihre Fragen zu seinem Leben und seinem Alltag. Von Hemmungen gegenüber Cetin und Pleier spürt man bei den Kindern nichts. Die Schüler sind von den Erfahrungen an diesem Projekttag beeindruckt. „Das war toll“, sagt Steven Hänschen.
Die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ setzt sich neben Nachwuchsförderung im Sport auch für das inklusive Miteinander unter Jugendlichen ein.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 08.03.2016 

"Beflügelnd und bereichernd"

Erstes Kennenlernen in Buchholz: Waldschule strebt Partnerschaft mit Schule in Finnland an

"Wir sind total beflügelt. Dieser Besuch war für alle Beteiligten sehr bereichernd." Dagny Mielke aus der Planungsgruppe der Buchholzer Grund- und Oberschule Waldschule blickt euphorisch auf einen Besuch einer Delegation aus Järvenpää zurück: Vier Lehrerinnen der Kartano-Schule in der finnischen Partnerstadt von Buchholz weilten in der vergangenen Woche für mehrere Tage in der Nordheidestadt. Ziel ist eine dauerhafte Partnerstadt .Den Anstoß für die Gespräche gab Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Er fragte bei Waldschul-Leiterin Kirsten Fuhrmann nach, ob ihre Schule an einer Partnerschaft interessiert ist. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Helinä Perttu bereitete sie das Treffen vor. Beide Schulen haben rund 600 Schüler. Die Atmosphäre der Kennenlern-Gespräche sei konstruktiv und produktiv gewesen, berichteten Fuhrmann und Mielke. "Wir sind mit den finnischen Kolleginnen durch alle Klassen gegangen. Die Atmosphäre in den Klassenräumen war gleich eine andere", erklärt Mielke. Im September ist der Gegenbesuch einer Buchholzer Delegation in Finnland geplant. "Unser mittelfristiges Ziel ist es, in das europäische Erasmus-Förderprogramm aufgenommen zu werden", sagt Kirsten Fuhrmann. Dadurch könnten die Austausch-Fahrten finanziell unterstützt werden. Wenn alles glattläuft, wollen sich die Waldschule und die Kartano-Schule im März 2017 erstmals für das Erasmus-Programm bewerben. Bis dahin soll die Partnerschaft konkretisiert werden.   

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 24.02.2016

Waldschule weiht neues Spielgerät ein 

Aufgestellt wurde es bereits vor einigen Wochen, jetzt hat die Grund- und Oberschule Waldschule ihr neues Klettergerät auch offiziell in Betrieb genommen. Zur Finanzierung des rund 16.500 Euro teuren Spielgeräts veranstaltete die Waldschule einen Sponsorenlauf, bei dem die Schüler stolze 2.722 Kilometer liefen und mehr als 9.400 Euro sammelten. 3.000 Euro stellte die Sparda-Bank zur Verfügung, deren stellvertretender Vorstandsvorsitzender Oliver Pöpplau bei der Übergabe dabei war. Der Rest der Kaufsumme wurde von dem Schulverein der Waldschule getragen. Schulleiterin Kirsten Fuhrmann bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 06.01.2016

Buchholz erweitert seine Schulen

Stadt investiert in den kommenden Jahren rund 9,5 Millionen Euro 

Buchholz investiert in den kommenden Jahren in den Ausbau seiner Schulen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Erweiterungbauten sollen demnach an der Grundschule Steinbeck sowie an der Grund- und Oberschule Waldschule entstehen.
Bereits im kommenden Jahr soll die Grundschule Steinbeck ausgebaut werden. Kosten: rund drei Millionen Euro. Dafür sind am Kattenberge neben einer Mensa ein Unterrichtsraum, ein Fachraum, vier Gruppen- sowie fünf Nebenräume geplant. Wo genau die Gebäude stehen sollen, ist noch unklar. Die ersten Überlegungen, ein städtisches Grundstück zwischen der Schule und dem Neubaugebiet am Kattenberge zu überplanen, führten zu einer Anfrage von Ortsbürgermeister Kurt Hölzer (CDU). Er befürchtet, dass dann ein weiteres städtisches Grundstück auf der Rückseite der Grundschule, das ursprünglich für den Bau eines Kunstrasenplatzes erworben wurde (das WOCHENBLATT berichtete), nicht mehr erreichbar ist. Die Zufahrt werde auch in Zukunft gewährleistet, versucht die Stadtverwaltung zu beruhigen.
Bis zum Schuljahr 2019/20 soll die Erweiterung der Waldschule abgeschlossen sein. Dafür stehen insgesamt 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Wie viele neue Räume entstehen sollen, soll im Laufe des Jahres 2016 nach einer detaillierten Untersuchung feststehen. Derzeit stehen in der Grund- und Oberschule an der Parkstraße 22 Unterrichtsräume und sechs Klassenraumcontainer zur Verfügung, viel zu wenig im Hinblick auf die gesunkene Teilungsgrenze im Grundschulbereich, der Doppelzählung von Inklusionskindern sowie dem Montessori-Zweig in der Schule. Ein zusätzlicher Raumbedarf entsteht durch die Verpflichtung, in den Hauptfächern der Oberschule in A- und B-Kurse zu differenzieren.

2016  

NORDHEIDE WOCHENBLATT , 05.12.2015 

Parkstraße: Bauarbeiten schreiten voran 

Die Bauarbeiten an der Parkstraße in Buchholz schreiten schneller voran als erwartet: Der Abschnitt vom Steinbecker Mühlenweg bis zur Einmündung der Straße "Steinbachtal" wird ab Montag. 7. Dezember, wieder für den Verkehr freigegeben.

Die rund drei Millionen Euro teure Sanierung der Parkstraße geht in Abschnitten weiter und erfordert teilweise erhebliche Umwege: Ab Montag, 7. Dezember, wird der Bereich ab der Einmündung "Steinbachtal" bis zum "Bergweg" komplett gesperrt.

Schulkinder erreichen die Waldschule vom Steinbecker Mühlenweg via Parkstraße, Steinbachtal, In den Bergen und Königsberger Straße. Aus Richtung Steinbecker Straße können Schüler wie gewohnt die Parkstraße nutzen. Der Schulbusverkehr wird weiterhin über den Schützenplatz abgewickelt. Achtung: Der Parkplatz des Waldfriedhofs ist ab 7. Dezember gesperrt. Wer zum Friedhof möchte, fährt über den Steinbecker Mühlenweg in die Parkstraße und parkt dort in der Nähe des Regenrückhaltebeckens. Von dort führt ein beschilderter Weg zum Nebeneingang am Ruhewald.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 24.11.2015 

Elektroroller für Waldschule

Sparkasse Harburg-Buxtehude spendet 1.000 Euro /  

Ab Februar lernen Oberschüler für die Mofaprüfbescheinigung 

Ab dem zweiten Schulhalbjahr können die Oberschüler der Buchholzer Waldschule das neue Angebot nutzen: die Mofaprüfbescheinigung. Möglich machen das die Fortbildung von Lehrerin Jessica Brüggemann und eine Spende der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Vorstandsmitglied Gerhard Oestreich und Kundenberaterin Renate Dillert übergaben jüngst zwei Elektroroller, die für die 1.000-Euro-Spende angeschafft werden konnten.

Ab Februar vermittelt Jessica Brüggemann den Schülern in 16 Doppelstunden das praktische Wissen, damit sie sich mit den Elektrorollern vorausschauend und sicher im Straßenverkehr bewegen können. Dafür hatte sich Brüggemann in einem speziellen Programm der Landesschulbehörde fortgebildet. Wegen des großen Interesses der Schüler soll sich noch ein zweiter Lehrer fortbilden. Die theoretische Prüfung legen die Achtklässler bei der Dekra ab. Voraussetzung ist, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits 15 Jahre alt sind.

"Mit dem Programm verschaffen wir den Schülern die Voraussetzung für mehr Mobilität", sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Es sei vor allem für Jugendliche attraktiv, die außerhalb von Buchholz wohnen.

Gerhard Oestreich lobte das "tolle Projekt". Die Sparkasse Harburg-Buxtehude habe ein Projekt fördern wollen, das nicht im ursprünglichen Lehrplan steht.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 18.07.2015 

Jugendpreis für Yannik Warzecha 

Für sein selbstloses und gemeinnütziges Engagement ist Yannik Warzecha mit dem Jugendpreis des Rotary-Clubs Buchholz ausgezeichnet worden. Dieter Hinnerkort ehrte den Neuntklässler jüngst während der Abschlussfeier der Buchholzer Oberschule Waldschule.Yannik Warzecha habe sich u.a. als Helfer bei Festlichkeiten, Unterstützer des Waldschul-Hausmeisters Sven Malten oder als Schulweglotse hervorgetan, lobte Hinnerkort. Yannik Warzecha verlässt jetzt die Waldschule und beginnt eine Ausbildung als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Buchholzer Schwimmbad. "Wir werden sein Engagement sehr vermissen", sagte Schulleiterin Kirsten Fuhrmann.Von 43 Schülern der zehnten Klassen gehen vier ab dem kommenden Schuljahr aufs Gymnasium. 30 Schüler erwarben den Realschulabschluss, die anderen neun den Hauptschulabschluss.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 07.07.2015 

Waldschule zum dritten Mal ausgezeichnet 

Buchholzer Grund- und Oberschule kümmert sich vorbildlich um Berufsorientierung         

Bereits zum dritten Mal hat die Waldschule Buchholz das Zertifikat "proBerufsOrientierung" erhalten. Damit zeichnet das niedersächsische Kultusministerium Schulen aus, die sich auf dem Gebiet schulischer Berufsorientierung besonders engagieren. Kulturministerin Frauke Heiligenstadt übergab jüngst in der Handelskammer Lüneburg die Zertifikate an Vertreter von 23 Schulen. Die Auszeichnung gilt für drei Jahre. Kern des Projekts ist das schuleigene "Kursbuch Berufsorientierung", in dem die schulischen Ziele und Maßnahmen sowie die Zielüberprüfung dargestellt sind. Im Rahmen einer mündlichen Überprüfung musste die Grund- und Oberschule Vertretern aus der Landesschulbehörde, Wirtschaft und Schulleitung das Kursbuch erläutern und Nachweise für die Maßnahmen erbringen.

Für die Waldschule war die Zertifizierungsfeier von besonderer Bedeutung, da die Schüler Yannik, Lina, Emilia und Umair das Catering erfolgreich unterstützten und am Ende einen besonderen Dank der Ministerin erhielten.  

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 01.07.2015

Auf Mofas lernen in der Waldschule

Die Waldschule in Buchholz hat ein neues Angebot für ihre Oberschüler: die Mofaprüfbescheinigung. Lehrerin Jessica Brüggemann hat sich in einem speziellen Programm der Landesschulbehörde fortgebildet und vermittelt den Schülern in 16 Doppelstunden das praktische Wissen, damit sie sich mit Rollern vorausschauend und sicher im Straßenverkehr bewegen können. Die theoretische Prüfung legen die Schüler bei der Dekra ab.

Das Angebot richtet sich an Schüler, die bei der Ablegung der Prüfung 15 Jahre alt sind. "Damit verschaffen wir den Schülern die Voraussetzung für mehr Mobilität", sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Es sei vor allem für Jugendliche attraktiv, die etwas außerhalb wohnen und deshalb nicht das Fahrrad nutzen können.

Um ihr Angebot noch ausbauen zu können, sucht die Waldschule Roller mit einer Zulassung bis 25 km/h - egal ob mit Elektro- oder Benzinantrieb. Wer helfen kann, meldet sich unter Tel. 04181-5349.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 25.03.2015 

Streitschlichter an der Waldschule 

Die ersten sieben Streitschlichter der Grund- und Oberschule "Waldschule" haben jetzt ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Freizeit durchliefen die Neunt- und Zehntklässler jede Woche ein zweistündiges Mediationsprogramm.

Die Teilnehmer wurden u.a. im Umgang mit Gefühlen geschult. Sie erlernten, ohne Aggressionen Wünsche zu formulieren, und wurden intensiv in deeskalierende Gesprächsführung eingewiesen. Parallel betreuen die Streitschlichter seit Schuljahresbeginn die neuen fünften Klassen der Waldschule als Paten. So sind sie für die Fünftklässler innerhalb der Schulzeit jederzeit Ansprechpartner. "Dadurch schaffen wir Berührungspunkte zwischen den Großen und Kleinen an unserer Oberschule", sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. "Außerdem lernen die älteren Schüler bewusst für ihre Schützlinge Verantwortung zu übernehmen", so Fuhrmann. Das stärke ihr Selbstbewusstsein.

Die nächste Ausbildungsrunde mit 18 Streitschlichtern hat bereits begonnen. Auch in der Grundschule werden 14 Kinder aus den dritten Klassen geschult.  

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 29.01.2015  

Fitness für die grauen Zellen: Gedächtnistrainer verrät seine Tricks

Wie kann ich mir Namen und Zahlen besser merken? Wie lerne ich leichter Fremdsprachen? Wie trainiere ich mein Langzeitgedächtnis? Antworten darauf hat Gedächtnistrainer Gregor Staub. Am Montag, 9. Februar, verrät er gleich bei drei Veranstaltungen in der Buchholzer Waldschule (Parkstr. 31) seine Tricks.
Am Vormittag führt Gregor Staub mit Schülern der dritten bis zehnten Klassen Gedächtnisübungen durch, am Nachmittag sind dann die Lehrkräfte der Waldschule gefordert. Am Abend sind dann alle Bürger eingeladen, etwas für ihre grauen Zellen zu tun: Ab 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) können sie von Staubs Kenntnissen profitieren. Karten kosten 5 Euro und sind montags bis freitags von 7.30 bis 15.30 Uhr im Sekretariat der Waldschule erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 02.12.2014  

Hier macht das Schnippeln Spaß  

Waldschule und Grundschule Sprötze-Trelde nehmen am Schulobst-Programm der EU teil / "Das fördert die Sozialkompetenz"

Wie schmeckt ein Kohlrabi? Welche Vitamine stecken in einem Apfel, und wie bereite ich eine Möhre zu? Die Schüler der Waldschule Buchholz und der Grundschule Sprötze-Trelde haben auf diese Fragen die passenden Antworten. Sie nehmen seit Kurzem an dem von der EU geförderten Schulobst-Programm teil. Zweimal pro Woche liefert Angela Eickhoff vom Hofladen in Sprötze pickepackevolle Kisten mit saisonalem Obst und Gemüse aus der Region - insgesamt fast 180 Kilogramm. Äpfel, Möhren & Co. werden dann im Unterricht zubereitet und verzehrt.
Viele Kinder wissen eben nicht mehr, wie ein Kohlrabi schmeckt, hat Angela Eickhoff festgestellt. Im Schulranzen landen häufig eher Schokobrot oder Süßwaren - oder die Kinder kommen gleich ganz ohne Nahrung in die Schule. Hier setzt das Schulobst-Programm an: Im Klassenverband lernen die Kinder Obst und Gemüse kennen und schätzen. "Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude die Kinder bei der Sache sind", sagt Kirsten Fuhrmann, Leiterin der Grund- und Oberschule Waldschule. Auch bei der Grundschule Sprötze-Trelde ist das Projekt hervorragend angelaufen, nicht zuletzt dank des großen Einsatzes der Lehrerinnen.
Angela Eickhoff achtet darauf, dass sie den Großteil des Obstes und des Gemüses von Landwirten aus der Region erhält. So kommt das Weichobst von Busch in Todtglüsingen, der Salat von Reymers aus Reindorf und Äpfel aus dem Alten Land. Ein bisschen Bürokratie blieb Angela Eickhoff nicht erspart: Die Direktvermarkterin musste eine EU-Nummer beantragen, um das Obst liefern zu dürfen.
Das Programm ist erst einmal für ein Schuljahr angelegt. Die Schulleiterinnen Kirsten Fuhrmann und Barbara Findeklee-Walter hoffen aber, dass es fortgesetzt werden kann. "Durch das Projekt wird auch die Sozialkompetenz unserer Schüler erhöht", sagt Kirsten Fuhrmann. Eines ist Waldschul-Lehrerin Ann-Christin Ralle wichtig: "Das Schulobst-Programm ist nur ein ergänzendes Angebot. Es ersetzt nicht das Schulbrot und die ausgewogene Ernährung zu Hause!"

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 29.07.2014  

Waldschüler feiern ihren Schulabschluss   

65 Oberschüler erhielten ihre Zeugnisse

Sie haben es geschafft: 65 Schüler der Grund- und Oberschule Waldschule haben jetzt ihren Haupt- bzw. Realschulabschluss geschafft. Moderiert wurde die feierliche Zeugnisübergabe von den Schülersprechern Marietta Höber und Philip Meyer, die ihr Talent jüngst bereits bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen der Waldschule unter Beweis gestellt hatten. Für den musikalischen Rahmen sorgten Neuntklässler sowie der Grundschulchor.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 08.07.2014  

Die (Vorbereitungs-)Mühen haben sich gelohnt  

25 Waldschüler nahmen am Hamburg-City-Kids-Triathlon teil    

Die fünfmonatige, schweißtreibende Vorbereitung hat sich gelohnt: Mit viel Spaß haben 25 Dritt- und Viertklässler der Buchholzer Waldschule am "Hamburg-City-Kids-Triathlon" teilgenommen.
Die beste Platzierung schaffte Viertklässlerin Jette Kernbach, die für 50 Meter Schwimmen im Stadtparksee, zwei Kilometer Radfahren und 500 Meter Laufen 13:28 Minuten benötigte und damit unter 245 Finishern auf Rang 31 landete. Klassenkamerad Tim Sprenger wurde in 12:56 Minuten über die selbe Distanz 34. unter 279 Teilnehmern.
Im Staffelwettbewerb fehlten Ole Süße (Schwimmen), Folke Volkers (Radfahrerin) und Janis Pfister (Laufen) auf Platz sechs in 12:09 Minuten nur zehn Sekunden für einen Platz auf dem Treppchen.
Nach der gelungenen Premiere sind Schulleiterin Kirsten Fuhrmann und Klaas Kurtzweg, Leiter der Triathlon-AG, fest entschlossen, im kommenden Jahr wieder in Hamburg dabei zu sein. Dann sollen neben den Grundschülern auch die Schüler der Oberstufe ihre sportliche Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 13.05.2014  

Drei Disziplinen - ein Ziel    

Waldschüler bereiten sich auf Wettbewerb im Hamburger Stadtpark vor

Nacheinander trudeln die Dritt- und Viertklässler von ihrer Aufwärmrunde im Buchholzer Stadtwald wieder an der Waldschule ein: 25 Kinder der Buchholzer Grund- und Oberschule bereiten sich auf ihre erste Teilnahme am "Hamburger City Kids Triathlon" am 26. Juni im Hamburger Stadtpark vor. Die Idee für die Triathlon-AG hatte Lehrer Klaas Kurtzweg.
Einmal pro Woche machen sich die Mädchen und Jungen unter der Leitung von Kurtzweg und seiner Kollegin Andrea Pflugmacher im Stadtwald oder im Buchholzer Schwimmbad fit für den Wettkampf in der Hansestadt. Fünf Staffeln gehen in Hamburg an den Start, zehn Schüler bestreiten alle drei Disziplinen. Auf dem Programm stehen 50 Meter Schwimmen, zwei Kilometer Radfahren und 500 Meter Laufen.
"Der Aufwand für dieses Projekt ist nicht zu unterschätzen", beschreibt Lehrer Kurtzweg. So werden u.a. am Tag vor dem Wettkampf alle Fahrräder der Schüler nach Hamburg transportiert. Kurtzwegs Dank geht an die Verantwortlichen des Buchholzer Hallenbades, des Schul-Fördervereins und der Schulleitung für ihre Unterstützung.
Wenn der Testballon in diesem Jahr erfolgreich ist, können sich die Initiatoren der AG eine Ausweitung auch auf die Sekundarstufe I der Oberschule vorstellen.

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NORDHEIDE WOCHENBLATT , 22.04.2014  

Waldschule wird 60 Jahre alt  

Feierstunde und Tag der offenen Tür zum runden Jubiläum 

Rundes Jubiläum an der Buchholzer Waldschule: Mit einer Feierstunde für geladene Gäste am Freitag, 25. April, ab 19.30 Uhr, und einem Tag der offenen Tür am Samstag, 26. April, von 11 bis 14 Uhr für alle Interessierten begehen die Verantwortlichen das 60-jährige Bestehen der heutigen Grund- und Oberschule an der Parkstraße 31.
Im Rahmen einer Projektwoche bereiten sich die Schüler in dieser Woche auf die Feiern vor. U.a. wird eine Revue eingeübt, die bei der Feierstunde und beim Tag der offenen Tür aufgeführt wird. Am Samstag bildet eine Trommelsession in der Turnhalle den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten. "Die ganze Familie kann bei uns unterhaltsame Stunden verbingen", sagt Schulleiterin Kirsten Fuhrmann.
Die Anfangsjahre der Schule waren geprägt von akuter Raumknappheit. 1958 standen für 23 Klassen nur 14 Unterrichtsräume zur Verfügung. Selbst ein Schichtunterricht in der Waldschule konnte den massiven Ausfall von Unterrichtsstunden nicht verhindern. Die Situation besserte sich erst 1961 mit der Einweihung eines Erweiterungsbaus, aber nur kurz. Schon im Schuljahr 1968/69 fielen wieder 20 Prozent des Unterrichts aus. Kein Wunder, dass in der Waldschulchronik 1979 stand: "25 Jahre Waldschule - 25 Jahre Raumnot".
1999 wurde die Waldschule saniert und erweitert. Trotzdem mussten 2004 Container aufgestellt werden, nachdem in Niedersachsen die Orientierungsstufen abgeschafft wurden und die Schule wieder Fünft- und Sechstklässler aufnehmen musste.
Mit der Einweihung der Mensa im Juli 2007 schaffte die Waldschule die Voraussetzung für die Ganztagsschule. Im August 2010 wurde an der Grundschule ein Montessorizweig eingerichtet, seit 2012 ist die Waldschule eine Oberschule. Derzeit werden dort rund 550 Kinder unterrichtet.


 

 

Informationen zu unserem Erasmus-Projekt und der Schulpartnerschaft mit Finnland erhalten Sie hier.

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Vielen Dank unseren Förderern: