2. Aufgaben, Schwerpunkte und Zielsetzungen

Die Waldschule hat sich zum Ziel gesetzt, das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dazu steht ihr als teilgebundene Ganztagsschule mehr Zeit und Raum zur Verfügung. Dadurch, dass Unterrichtsangebote am Nachmittag stattfinden, können die vormittags stark frequentierten Fachräume (Werkraum, Küche, Sporthalle, Physikraum, PC- Räume,Musikraum) entlastet werden.

 

Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, Zeit und Raum für Einzelgespräche und Kleingruppenaktivitäten für unsere Schüler zur Verfügung zu stellen. Hier wird das Lehrerteam der Waldschule von Frau Körner, unserer Schulsozialarbeiterin unterstützt. Die Waldschule arbeitet eng mit unterschiedlichen Partnern zusammen wie der Resofabrik, dem Gesundheitsamt, der Polizei, dem Jungendamt sowie unterschiedlichen Organisationen, die entsprechende Angebote für unsere Schüler zur Verfügung stellen.

 

Wir wollen unsere Schüler möglichst vielfältig fördern. Aus diesem Grund haben wir im Schuljahr 2013/2014 einen Kooperationsvertrag mit der Zukunftswerkstatt in Buchholz geschlossen.  Hier können unsere Oberschüler an Workshops teilnehmen, die sich an ihren Interessen orientieren.

 

Gespräche mit Eltern haben außerdem gezeigt, dass diese zunehmend weniger Einfluss auf ihre Kinder haben, da die Rolle der Gleichaltrigen immer stärker wird und sie sich eine noch größere Unterstützung durch die Schule wünschen, die sich nicht nur auf das reine Lernverhalten, sondern auch auf die kommunikative und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bezieht. Aus diesem Grund legen wir sehr viel Wert auf die Förderung sozialer Kompetenzen. So findet einmal wöchentlich eine „Klassenratssitzung“ statt, in der die Schüler ihre Probleme nach einem vorgegebenen Muster besprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Weiterhin werden in der Waldschule Streitschlichter ausgebildet, die in Konflikt-situationen zur Schlichtung des Streites herangezogen werden können.

 

Durch Unterrichtsangebote, die auch am Nachmittag stattfinden, erhalten unsere Schüler die Chance, neue Freundschaften zu schließen oder aber aus ihren oftmals eingefahrenen Strukturen und Rollen innerhalb ihrer gewohnten Lerngruppen zu entfliehen. Sie müssen sich hier mit ihnen zunächst unbekannten Menschen auseinandersetzen und vor allem mit ihnen zurechtkommen. Dies fördert ihre Selbstständigkeit, ihre Teamfähigkeit und ihre kommunikativen Fähigkeiten. Diese Schlüsselkompetenzen werden im späteren Berufsleben der Kinder und Jugendlichen vorausgesetzt. Das Trainieren dieser Kompetenzen soll die Chancen unserer Schüler auf dem Arbeitsmarkt erhöhen und zudem einen Beitrag dazu leisten, dass sie ein zufriedeneres Leben führen können.

 

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Informationen zu unserem Erasmus-Projekt und der Schulpartnerschaft mit Finnland erhalten Sie hier.

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Vielen Dank unseren Förderern: